Apr 30

Fehlsichtigkeit ist keine Seltenheit. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit sind nur einige der Fehlsichtigkeiten, die auftreten können. Bei der Kurzsichtigkeit ist das Sehen in der Ferne unscharf. Dinge, die weiter weg sind, können dann oft nur sehr verschwommen wahrgenommen werden, je nachdem, wie stark die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist. Besonders beim Autofahren macht sich eine bisher nicht festgestellte Kurzsichtigkeit schnell bemerkbar, wenn die Schilder erst recht spät gelesen werden können. Bei verschiedenen Tests ist immer wieder zu beobachten, wie viele Menschen eigentlich kurzsichtig sind und dies manchmal selbst gar nicht bemerkt haben.

Mit der Diagnose Kurzsichtigkeit muss sich allerdings nun niemand abfinden, denn es gibt durchaus adäquate Hilfen bei Kurzsichtigkeit. Zum einen kommen Brillen und Kontaktlinsen infrage, zum anderen moderne Methoden wie Lasek oder Lasik. Bei der Lasik Methode können beide Augen meist gleichzeitig behandelt werden. Die Behandlung kann ambulant erfolgen und ist für den Patienten, der sich für eine Lasik-OP entschieden hat, schmerzfrei. Mit einem Mikrokeratom wird ein feines Hornhautscheibchen aufgeklappt, um dann die Hornhautschichten mit einem Excimer Laser – einem computergesteuerten Laser – zu modellieren.

So wird die Fehlsichtigkeit korrigiert. Danach wird die kleine Hornhautscheibe wieder zurückgeklappt. Diese schützt nun das behandelte Auge, so dass in der Regel kein spezieller Verband angelegt werden muss. Allerdings kann nicht jeder, der an einer Fehlsichtigkeit leidet, mittels Lasik oder Lasek behandelt werden. Im Einzelfall ist eine Lasik-OP immer durch den behandelnden Arzt zu prüfen.

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