Feb 22

Wer sich mit der Entscheidung trägt, eine Laseroperation am Auge vornehmen
zu lassen, wird zunächst nach einer passenden Klinik suchen. Schließlich
sind Operationen am Auge Vertrauenssache. Damit es den Patienten leichter
fällt, sich für die richtige Klinik zu entscheiden, hat der TÜV SÜD
gemeinsam mit medizinischen Fachverbänden ein Gütesiegel entwickelt, das den
Patienten bei ihrer Suche Orientierung bietet.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von in - und ausländischen Angeboten, die
Lasik (Laser-in-situ-Keratomileusis) und Lasek (Laser Epithelial
Keratomileusis) zu höchst unterschiedlichen Preisen anbieten. Welches
Angebot nun das richtige ist, ist für den einzelnen Patienten kaum noch
überschaubar. Zudem gibt es immer mehr Billiganbieter auf dem Markt, die
zwar die gleiche Qualität bei Lasik- und Lasek Operationen versprechen, ob
die Behandlungsqualität allerdings den vollmundigen Versprechungen
entspricht, wird erst nach der Laseroperation festzustellen sein.

Um die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern beleuchten zu können
und sich für eine Klinik zu entscheiden, die nachweisbar hohe
Qualitätsansprüche erfüllt, ist es für die Patienten empfehlenswert, sich an
Zertifizierungen zu orientieren. Denn nicht jedes Augenlaserzentrum, das
Lasek- und Lasik Operationen anbietet, wird das begehrte TÜV Zertifikat
erhalten.

Um das Gütesiegel "Lasik-TÜV" zu bekommen, muss das geprüfte Lasik-Zentrum
oder Augenlaserzentrum einige Voraussetzungen erfüllen. Nur dann, wenn die
verschiedenen Prüfmodule bestanden wurden, wird eine Zertifizierung nach
Lasik-TÜV vorgenommen. Derzeit (Stand Februar 2010) ist diese Zertifizierung
nur innerhalb von Deutschland möglich. Wer also bei seiner Lasik Operation
auf geprüfte Sicherheit Wert legt, kann sich in der ausgewählten Klinik nach
dem Lasik-TÜV erkundigen.

Feb 22

Um endlich auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten zu können, erwägen immer
mehr Menschen eine Laseroperation. Zwar können durch Brille und
Kontaktlinsen Fehlsichtigkeiten korrigiert werden, allerdings müssen doch
einige Einschränkungen in Kauf genommen werden. Wer eine Brille trägt, stört
sich oft schon am Druckgefühl am Nasensteg, zudem sind die beschlagenen
Gläser beim Wechsel von kalt/warm einfach nur lästig.

Kontaktlinsen sind zwar eine Alternative, allerdings sind auch sie nicht das
Nonplusultra. Nicht jeder verträgt sie, außerdem benötigen sie einen recht
hohen Pflegeaufwand. Zwar gibt es mittlerweile bequeme Tages- oder
Monatslinsen zum Austausch, aber auch das ist nicht Jedermanns Sache. Wer
unter Fehlsichtigkeit leidet, wünscht sich einfach nur, ohne ständige
Hilfsmittel wieder klar und scharf sehen zu können.

Dass Kurz- und Weitsichtigkeit durch Lasik oder Lasek in der Regel
korrigiert werden können, ist bereits bekannt. Was aber ist mit einer
Laseroperation bei Stabsichtigkeit? Stabsichtigkeit (Astigmatismus) ist vor
allem durch eine unregelmäßige Krümmung der Hornhaut bedingt. Daher werden
Objekte verzogen wahrgenommen. Auch hier kann in den meisten Fällen Lasik
und Lasek eingesetzt werden.

Mehr Informationen dazu kann jeder, der sich für eine Laseroperation bei
Stabsichtigkeit interessiert, bei einer der kostenlosen
Informationsveranstaltungen erhalten, die zahlreiche Augenlaserzentren
durchführen. Hier hat jeder Interessierte die Möglichkeit, die Klinik sowie
das Operations- und Pflegeteam kennenzulernen und seine Fragen über die
refraktive Chirurgie loszuwerden.